Du brauchst Werbematerial und dich selbst

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An wirklich gutem Werbematerial kommst du auch im Network Marketing nicht vorbei. Du brauchst einfach Flyer, Broschüren, Bücher, Kontakt- und Visitenkarten und vieles mehr. Ich sage dir auch gern warum.

Wenn du im Network Marketing startest oder dir überlegst starten zu wollen, dann hörst du ganz oft, dass du einfach nur das tun musst, was du eh schon immer tust: EMPFEHLEN!

Du denkst dir also, dass das einfach ist. Es war ja auch kein Problem, als du irgendwann einmal diese Pizzeria empfohlen hast, weil du dort eben die Pizza besonders lecker, den Service bestens und den Preis gigantisch niedrig fandst. Du hast das deinem Kumpel oder deiner allerbesten Freundin erzählt und prompt ist der oder die auch mal in diese Pizzeria gegangen und war danach genauso begeistert wie du. Ähnlich lief das mit einer CD, einem Kinofilm, deinem letzten Urlaubsort, deinem Auto, dem Handyvertrag …

Network Marketing ist einfach

Du kannst das also, denkst du. Du hast ja einfach alle dafür erforderlichen Fähigkeiten – von etwas begeistert zu sein und das dann frisch, fromm, fröhlich und frei zu empfehlen – ohnehin in dir. Du siehst dich also schon die Karriereleiter in Rekordzeit empor rasen und die Millionen auf deinem Konto anwachsen. Network Marketing ist einfach wie für dich gemacht und die gesamte Branche, mindestens aber die von dir auserwählte Company, haben nur auf dich gewartet. Du bist eben einfach DER Networker-Stern am Horizont!

Und soll ich dir etwas verraten: genau so ist das! Network Marketing ist wirklich sehr sehr einfach und das kann tatsächlich jede(r). Seit vielen Jahrzehnten beweisen erfolgreiche Networker auf der ganzen Welt immer wieder, dass der Traum „vom Tellerwäscher zum Millionär“ im Empfehlungsmarketing, wie Network Marketing oder Multi Level Marketing auch gern genannt wird, wirklich funktioniert. Die Storys von Menschen, die ganz unten waren und jetzt ganz oben sind, sind echt und wahr.

Keine Sorge, das NEIN kommt

Bevor du nun aber losrennst und wirklich jedem, der näher als drei Meter an dich herankommt, von deinen Produkten oder dieser supertollen Geschäftsidee erzählst, solltest du das hier unbedingt wissen:

Für dein zurecht begeistertes „ich erzähl einfach mal jedem/jeder von diesem hammermäßigen Produkt/dieser supergeilen Geschäftsidee, das musst du unbedingt kaufen/da musst du auf jeden Fall einsteigen“ musst du einen Preis bezahlen. Der Preis heißt: UNVERSTÄNDNIS! Nicht alle wollen dein Produkt auch kaufen oder in dein Business einsteigen. Du musst dich daran gewöhnen, dass viele „NEIN“ (zu deinem Angebot, nicht zu dir als Mensch) sagen werden.

Ob du das willst oder nicht, deine echte Networker-Begeisterung unterscheidet sich von deiner genauso echten Begeisterung für die Pizzeria in einem wichtigen Punkt: die Pizzeria hast du uneigennützig und „nur“ aus reiner Begeisterung empfohlen. Als Networker hast du aber auch ein Eigeninteresse. Nur, wenn du Produkte verkaufst oder von dir gewonnene Teampartner Produkte verkaufen, fließt eine Provision von der Company auf dein Konto. Und bei aller Begeisterung für die phantastischen Produkte oder die megageile Company, ohne, dass für deine Empfehlung Bares in deine Taschen fließt, würdest du nicht viel Zeit in dauernde Empfehlungen investieren, oder? Du willst damit doch schließlich Geld für dein eigenes Portemonnaie verdienen!

Die Uhren ticken anders

Network Marketing wäre aber nicht Network Marketing, wenn die Uhren in dieser Branche nicht etwas anders ticken würden, als in der „normalen“ Wirtschaft. Im Empfehlungsmarketing ist dein Sponsor, also der oder diejenige, der/die dich in das Geschäft gebracht hat, sehr daran interessiert, dass du besser wirst, als er/sie selber. Ein guter Sponsor wird dich also von deinem ersten Tag an begleiten, dir helfen, dich unterstützen und du wirst ihm dafür nicht einen Cent zahlen müssen, das macht die Company für dich. Im Gegenteil: er wird dich ausbilden und in dieser Ausbildung wirst du dein erstes bares Geld mit Network Marketing verdienen. Deshalb: Setz dich gleich zu Anfang mit deinem Sponsor zusammen, mach mit ihm deine persönliche Zielplanung und lass dir von ihm helfen, wenn es darum geht, an deinen bisherigen Glaubenssätzen zu arbeiten. Einiges dabei wird dir erst mal spanisch vorkommen und du wirst es sehr wahrscheinlich völlig neu, ungewohnt und vielleicht sogar irgendwie komisch finden. Egal: wenn du eine Berufsausbildung oder ein Studium gemacht hast, war da am Anfang auch vieles zunächst völlig komisch und ungewohnt und eben neu, oder? War es deswegen falsch? Nein! Du musstest es lernen, verstehen und begreifen und dann wurde es zu deiner Denk- und Lebensgewohnheit und ist heute völlig selbstverständlich für dich.

Ist es also doch nicht so einfach mit dem Empfehlungsmarketing? Muss ich da also doch erst ganz viel lernen? Die Antwort lautet: Ja, es ist einfach. Ja, du musst etwas lernen. Aus meiner Erfahrung heraus empfehle ich dir, nicht zuviel lernen zu wollen. Ich habe mich zu Anfang gewissermaßen zu Tode schulen lassen und deshalb bekam ich schlicht Angst, dass ich da draußen bei den Menschen zuviel falsch machen könnte. Ich war nicht mehr ich selbst, war nicht mehr authentisch. Ständig war ich damit beschäftigt, auswendig zu lernen, was ich bei Einwand XY sagen muss, wie ich mich beim roten, gelben oder blauen Typen verhalten sollte und, und, und. Heute weiß ich: du musst vor allem zwei Dinge wissen bzw. lernen:

1. Du kannst beim Richtigen nichts Falsches sagen und beim Falschen nichts Richtiges.
2. Die schlimmste Antwort, die du bekommen kannst, lautet: NEIN!

Deshalb: Besuche also nicht alle nur erdenklichen Seminare oder Webinare zu Themen wie Verkaufstechniken, Verkaufsabschlüsse, Rhetorik, Einwandbehandlung, Persönlichkeitstraining usw. Entscheide dich – am besten auf Empfehlung und zusammen mit deinem Sponsor, denn der kennt ja nicht nur das Geschäft, sondern auch dich – für einige ausgewählte Fortbildungen, lass dich von deinem Sponsor learning by doing schulen und hol dir aus der zahlreich vorhandenen Literatur nur das heraus, was dir entspricht und dir zusagt, dich also ganz gezielt weiterbringt.

Und was hat das jetzt alles mit Werbung und Werbematerial zu tun?

Ich gestehe, es hat nichts damit zu tun. Ich habe mich während des Schreibens ein wenig verzettelt, bin ins Erzählen gekommen, habe dir plötzlich von meinen eigenen Erfahrungen berichtet. Ist das schlimm? Nein, ich glaube nicht. Ich denke eher, dass dir diese Erfahrungen hilfreich sein können für dein (neues) Business, oder? Das hat für dich im günstigen Fall echten Nutzen, du kannst was mit den Infos anfangen. Ich lass das also so hier stehen – über Werbung und Werbematerial kann ich ja immer noch schreiben. emoticon_smile

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FRAUEN SIND ANDERS hier bestellen

Werbung mache ich jetzt aber trotzdem … oder gerade deswegen. Im Network Marketing sind meistens Frauen aktiv. Warum das so ist, was das bedeutet und wie du dir das für dein Network-Geschäft zunutze machen kannst, darüber hat die seit vielen Jahren nicht nur im Network Marketing erfolgreiche Gabriela Vonwald aus Wien das sehr gute Buch „Frauen sind anders“ geschrieben. Ich empfehle dir dieses Buch sehr und ich empfehle dir, davon gleich mehrere, mindestens 10 Stück, zu bestellen. Warum? Da sind wir nun doch wieder beim Thema Werbung. Im Network Marketing geht es um Duplikation (darüber erklärt dir dein Sponsor sicher gern mehr) und du sollst deshalb dieses Buch nicht nur selbst lesen, sondern es deinen (neuen) Teampartnern zugänglich machen. Und bevor die sich das Buch – vielleicht – bestellen, hast und kennst du es bereits, schenkst oder verkaufst es ihnen, damit sie lernen und bessere Networker werden, als du selbst. – Ich wünsche dir viel Erfolg.